Im großen Uni Glossar erklären wir euch die wichtigsten Begriffe rund ums Studium. Von A wie Auslandssemester über M wie Medienpass bis hin zu Z wie Zitieren. Somit ist dieses Glossar quasi verpflichtende Lektüre für Erstsemestrige, aber ebenso empfehlenswerter Lesestoff für all jene, die sich noch nicht zu 100% mit der Universität vertraut gemacht haben.

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Der Name lässt es schon erahnen, es handelt sich hierbei um einen Auslandsaufenthalt während des Studiums an einer ausländischen Hochschule. Man besucht dort reguläre Kurse eines Studiengangs. Wem das Auslandssemester nicht genug ist, der kann sich auch zu einem Auslandsjahr entschließen. Sämtliche Informationen rund ums Auslandssemester, ab wann es sinnvoll ist, was es zu beachten gilt und welche Partneruniversitäten die Universität Salzburg anbietet, bekommt ihr beim Büro für Internationale Beziehungen.

Alumni sind Personen, die ihre Universitätsausbildung erfolgreich abgeschlossen haben. Ein anderes Wort für „Alumni“ ist „AbsolventInnen“. Alumni können sich dem Alumni-Club anschließen und so beruflich und privat in Kontakt bleiben bzw. neue Kontakte knüpfen. Auch Studierende sind bei Veranstaltungen des Alumni Clubs herzlich willkommen. Informationen zum Alumni-Club der Universität Salzburg gibt es hier.

Das Wort Akkreditierung kommt vom lateinischen Wort accredere für „Glauben schenken“. Ist ein Studiengang akkreditiert, so hat er einen bestimmten Qualitätstest bestanden.

Bei den meisten Lehrveranstaltungstypen herrscht Anwesenheitspflicht. Man darf zweimal fehlen, ansonsten kann die Lehrveranstaltung nicht positiv abgeschlossen werden. Für Vorlesungen gibt es keine Anwesenheitspflicht.

Ihr seid pünktlich zur vollen Stunde anwesend und wartet vergebens auf den/die Professor/in? Gestatten, die akademische Viertelstunde! An deutschsprachigen Universitäten ist es eine weit verbreitete Sitte Termine eine Viertelstunde später zu beginnen als angegeben.

Das hat an der Universität natürlich nichts mir roten Rosen zutun. Vielmehr ist Bachelor der Titel, den ihr für ein abgeschlossenes Bachelor-Studium bekommt. Ein Bachelorstudium umfasst sechs Semester und du erwirbst mit erfolgreichem Abschluss einen berufsqualifizierenden Hochschulabschluss. Der Bachelor-Titel ist übrigens ein europaweit einheitlicher, international anerkannter Abschluss. Ihr fragt euch woher das Wort kommt? „Bachelor“ lässt sich auf das lateinische „Bakkalaureus“ zurückführen, was so viel wie „mit Lorbeeren gekrönt“ bedeutet.

Die Bibliotheken der Universität Salzburg sind ein Ort zum Lesen, Forschen und Entspannen. Insgesamt stehen euch über 2,5 Millionen Medien  (Bücher, E-Books, audiovisuelle Medien u.a.), elektronische Datenbanken und Zeitschriften an der Hauptbibliothek sowie den dezentralen Bibliotheksstandorten (Fakultäts-, Fachbereichs- und Fachbibliotheken) zur Verfügung. Ausreichend Lese- und PC-Arbeitsplätze sowie WLAN Zugang in fast allen Bereichen sorgen dafür, dass jede/r in Ruhe recherchieren und lernen kann. Extra Pluspunkt: Alle Medienbestände sind weltweit im Online-Katalog recherchierbar.

Blackboard ist die Lernplattform der Universität Salzburg. Hier findet ihr Online-Lernmaterialien zu euren Lehrveranstaltungen, könnt Hausübungen und Seminararbeiten hochladen, in Foren kommunizieren, Online-Prüfungen ablegen und eure Termine verwalten. Hier findet ihr gesammelt alle Infos zu Blackboard

Der Botanische Garten befindet sich auf dem Gelände der Naturwissenschaftlichen Fakultät, bietet idealen Lebensraum für Pflanzen sowie Insekten und ist zugleich Schauplatz spannender Forschung. 70 Wildbienenarten konnten im Rahmen studentischer Lehrveranstaltungen bereits nachgewiesen werden. Es gibt immer wieder Führungen und Workshops im Botanischen Garten, aber auch zum Lernen und Entspannen ist die grüne Ruhe-Oase erste Wahl.

Das Career Center unterstützt Studierende und AbsolventInnen beim Einstieg ins Berufsleben. Im jeweils aktuellen Semesterguide erhaltet ihr einen genauen Überblick über das aktuelle Angebot an Fortbildungen und Workshops. Persönliche Beratungsgespräche stehen beim Career Center übrigens an der Tagesordnung – Termin einfach telefonisch oder per Mail vereinbaren. Einen umfassenden Einblick in die Tätigkeiten des Career Centers sowie sämtliche Kontaktmöglichkeiten findet ihr hier.

Seit 1999 gibt es das China-Zentrum an der Universität Salzburg. Ziel ist es, die kulturellen Beziehungen zwischen Österreich und China zu vertiefen sowie wissenschaftliche Kooperationen und Projekte zwischen der Universität Salzburg und chinesischen Universitäten zu fördern und zu unterstützen.

Das Curriculum ist so etwas wie ein Fahrplan fürs Studium, darin ist festgelegt welche Lehrveranstaltungen positiv abgeschlossen werden müssen, um das Studium beenden zu können. Studienanfänger/innen bekommen durch das Curriculum einen guten Einblick in ihr Wunschstudium, denn sie sehen genau was sie lernen werden. Die Curricula findet ihr übrigens bei den Studienbeschreibungen auf der Website der Uni Salzburg.

Die Dachterrasse am Unipark in Nonntal eignet sich hervorragend für gemeinsames Lernen, Mittagspause Machen und Sonne genießen. Auch für Fotos ist die Dachterrasse mit Panoramablick ein heißer Tipp, denn ihr blickt direkt auf Festung Hohensalzburg, Untersberg und Gaisberg. Keine Jause eingepackt? Macht nichts! Setzt euch einfach ins Café UNIKUMSKY – der perfekte Platz, um zwischen Vorlesungen zu entspannen.

Der Dekan/die Dekanin ist der Leiter/die Leiterin einer Fakultät. Sie sind mit ähnlichen Aufgaben betraut wie Manager eines mittelständischen Unternehmens.

Studieren soll allen offen stehen. Die Abteilung Disability & Diversity der Universität Salzburg bietet daher individuelle und bedarfsorientierte Beratung und Unterstützung für Studierende mit Behinderung und chronischen Erkrankungen. Im Bedarfsfall werden studienunterstützende Maßnahmen wie Tutorien, Studienassistenzen und Mitschreibhilfen sowie abweichende Prüfungsmodalitäten organisiert. Weitere Informationen zu Tätigkeiten und Team gibt’s hier.

Das ist die Arbeit, die geschrieben werden muss, um den Doktortitel zu erhalten. Von einer Dissertation (=Doktorarbeit) wird verlangt, das neue Erkenntnisse liefert, indem mindestens eine These aufgestellt und überprüft wird. Auf der Website der Universität Salzburg gibt es einen Leitfaden zur Anmeldung der Dissertation.

Klingt komplizierter als es ist. Die Abkürzung ECTS steht für European Credit Transfer and Accumulation System. Dieses Punkte-System wurde eingeführt, um Studienleistungen in der EU vergleichbar und überall anrechenbar zu machen. Früher wurde in Semesterstunden gerechnet, jetzt werden für jede erfolgreich abgeschlossene Lehrveranstaltung Credits vergeben. Die Anzahl der Credits variiert je nach Arbeitsaufwand der Lehrveranstaltung. Ein Credit entspricht ca. 25 Arbeitsstunden.

Das ist das Gegenteil der Immatrikulation. Wer sich exmatrikuliert ist nicht mehr fürs Studium eingeschrieben, sondern offiziell vom Studium abgemeldet. Das bedeutet entweder, dass man das Studium generell nicht mehr weiterführen möchte, oder dass man es an einer anderen Universität fortsetzen möchte. Für die Weiterführung des gleichen Studiums an einer anderen Uni, benötigt ihr dann eine Bestätigung für die Exmatrikulation mit einem Bescheid aller bisher positiv abgelegten Prüfungen.

 

Die Edmundsburg (auch als Haus für Europa bekannt) befindet sich auf dem Mönchsberg und beheimatet das interdisziplinäre Forschungs- & Lehrzentrum „Centre of European Union Studies“. Ebenfalls in der Edmundsburg befindet sich das Stefan-Zweig Centre. Das Gebäude selbst ist im Besitz der Erzdiözese Salzburg und wird seit Herbst 2008 von der Paris-Lodron-Universität Salzburg genutzt.

Ein Fachbereich ist ein organisatorisch zusammengefasster Bereich von einer gewissen Anzahl wissenschaftlich oder ausbildungsmäßig zusammengehörender  Fächer. Ein Fachbereich ist entweder eine Untergliederung einer Fakultät oder ersetzt eine Fakultät an einer wissenschaftlichen Hochschule.

Ähnlich wie ein Fachbereich, ist auch eine Fakultät ein Bereich, der eine gewisse Anzahl wissenschaftliche oder ausbildungsmäßig zusammengehörende Fächer vereint. Allerdings in einem größeren Ausmaß als ein Fachbereich.

Das ist Salzburgs junges Online-Magazin mit eigenem Printprodukt mit Namen QWANT. Das QWANT-Abo ist übrigens gratis und wärmstens zu empfehlen. Fräulein Flora ist die erste Anlaufstelle für junge Salzburg-Neulinge, die die Stadt abseits touristischer Pfade erkunden möchten. Und das Beste: Wer beim commUNIty Blog mitschreibt und einen besonders interessanten Artikel vollbringt, der hat die Möglichkeit im Fräulein Flora Online-Magazin gefeatured zu werden.

 

Fristen gibt es beim Studium einige zu beachten, so zum Beispiel die jeweiligen Anmeldefristen für Prüfungen und Studium, aber auch für die Einzahlung des ÖH-Beitrags jedes Semester. Eine aktuelle Übersicht zu Fristen und Terminen findet ihr hier.

Das Forschungsservice ist eine Servicestelle der Universität Salzburg und unterstützt WissenschaftlerInnen der Uni Salzburg im administrativen Bereich. Hier bekommt ihr zum Beispiel Informationen zu nationalen und europäischen Forschungsprogrammen, erhaltet Unterstützung bei Antragstellungen und Projektabwicklung und bekommt Rechtsberatung.

Green Campus ist die Nachhaltigkeitsinitiative der Universität Salzburg. Sie verfolgt das Ziel die Universität Salzburg Schritt für Schritt in eine grüne Universität zu verwandeln. Das Projekt soll zeigen, dass Nachhaltigkeit eigentlich ganz einfach ist und zeigt innovative Alternativen zu gewohnten Verhaltensweisen. Mehr zur Initiative und ihrem Engagement erfahrt ihr auf der PLUS Green Campus Seite.

Die Habilitation ist der klassische Weg zur Professur und kann nach der Promotion (abgeschlossene Dissertation und Prüfung) in Angriff genommen werden. Mit der Habilitation soll bewiesen werden, dass man sein Fach thematisch und methodisch beherrscht. Sie ist die höchstrangige Hochschulprüfung in Österreich und der vorletzte Schritt am Weg zur Professur. Der finale Schritt ist die Berufung an eine Universität als Professor/in.

Das Hauptstudium ist das Studium das Priorität hat, denn basierend auf dem Fortschritt in diesem Studium wird entschieden ob und welche Förderungen man bekommt, ob Studiengebühren gezahlt werden müssen etc. Der Fokus sollte immer klar am Hauptstudium liegen, andere Fächer können als Nebenstudium betrieben werden. Das Hauptstudium kann natürlich auch gewechselt werden.

Schon mal vorweg: An diesem ominösen Ort werdet ihr viele Stunden verbringen. Ein Hörsaal ist nämlich ein großer Raum oder Saal in dem Vorlesungen stattfinden. Sie bieten oft Platz für mehrere hundert Zuhörer, sind bestuhlt und jede/r hat eine Schreibfläche, damit fleißig mitgeschrieben werden kann. Tipp: Wer das Vorhaben hat die Vorlesung früher zu verlassen oder eine schwache Blase hat, sollte sich eher hinten und am Rand platzieren.

Ein weiteres Wort, das erstmal sehr kompliziert klingt. Immatrikulation bedeutet aber lediglich die Einschreibung an einer Hochschule. Wer sich erfolgreich immatrikuliert, also eingeschrieben hat, der bekommt im Anschluss eine Matrikelnummer. Diese Matrikelnummer ist deine Identifikationsnummer und sie begleitet dich dein ganzes Studienleben – selbst wenn du dich später für eine andere Universität entscheidest.

Inskription bezeichnet das Belegen eines Studiums, im Gegensatz zur Immatrikulation erfolgt sie öfter als einmal. Denn du kannst dich für mehrere Studien inskribieren – zum Beispiel im Falle eines Studienwechsels oder bei der Aufnahme eines neuen Studienfachs. Zudem erfolgt die Inskription jedes Semester erneut, meist passiert dies automatisch mit der Einzahlung von ÖH-Beitrag bzw. Studiengebühr.

Jus studieren, damit ist das Studium der Rechtswissenschaften gemeint. In Deutschland würde man sagen Jura studieren. Nach einem Jus-Studium stehen einem später viele interessante Berufsfelder offen. Wer sich für einen der klassischen Rechtsberufe wie Anwalt, Notar und Staatsanwalt entscheidet, der muss zwar noch einige zusätzliche Prüfungen absolvieren, aber ein großer Teil ist mit dem abgeschlossenen Studium bereits geschafft. Aber auch direkt nach dem Studium gibt es viele verschiedene Möglichkeiten für Jus-Absolventinnen, im öffentlichen Dienst genauso wie im Bereich der Privatwirtschaft, z.B. in der Personalabteilung oder im Management.

Kaffee: das Lebenselixier vieler gestresster Studierender. Wer zuhause keinen Kaffee mehr hat und auch am Weg zur Uni noch nicht wach genug war, um sich einen Kaffee zu kaufen, den findet man definitiv beim Kaffee-Automaten. Aber auch nach einer fordernden Lehrveranstaltung trifft man seine Studienkolleg/innen gerne mal beim Kaffee-Automaten zur typisch österreichischen Kaffeepause.

Katerstimmung kommt auf wenn man am Vortag in den Genuss von zu viel Alkohol gekommen ist. Was hilft? Viel Wasser trinken, kalten Waschlappen auf die Stirn legen, raus an die frische Luft gehen und reichhaltig frühstücken. Wie man dem Kater vorbeugen kann? Für eine deftige Unterlage sorgen, immer wieder ein Glas trinken, keine süßen Snacks essen (denn Zucker verstärkt den Effekt von Alkohol) und vor allem: verantwortungsvoll trinken.

Im Jahr 2001 wurde das Kinderbüro der Universität Salzburg gegründet. Hier werden unterschiedliche Kinder- und Jugendlichenprojekte organisiert, zum Beispiel SchülerUNI, KinderUNI und UNI in der Kinderstadt Mini Salzburg. Auch der Dr. Hans-Riegel-Fachpreis wird vom Kinderbüro koordiniert. Zudem ist das Kinderbüro die Servicestelle für alle Unibedienstete und Studierende mit Kind.

Für bestimmte Studien ist der Nachweis von Lateinkenntnissen (Latein im Gymnasium) zu erbringen. Liegen keine Kenntnisse vor, ist ein entsprechender Latein-Kurs bis zum Ende des 5. Semesters zu absolvieren. Der Latein-Kurs wird vom Fachbereich Altertumswissenschaften angeboten: VU Einführung in Sprache und Kultur der Römer. Ob Latein für dein gewähltes Studium erforderlich ist, erfahrt ihr bei der Serviceeinrichtung Studium oder im Curriculum.

Lernen werdet ihr während eures Studiums jede Menge, aber nicht nur für die Uni, sondern auch fürs Leben – so abgedroschen das auch klingen mag. Denn während eures Studiums erlebt ihr jede Menge, von Auslandssemester, über gemeinsames Feiern bis hin zu skurrilen Studi-Jobs.

Die Lange Nacht der Forschung ist Österreichs größtes Forschungsevent und findet alle zwei Jahre statt. Es ist die einzige bundesweite Veranstaltung zur Wissenschafts-Kommunikation, die Leistungen heimischer Institutionen der breiten Bevölkerung zugänglich macht. Bei der LNF werden in allen neun Bundesländern aktuelle Projekte, neue Technologien und Erkenntnisse auf spannende und verständliche Weise präsentiert. Und das alles bei freiem Eintritt! Die nächste LNF findet übrigens 2020 statt – mehr Infos zur LNF gibt’s auf der Website der Langen Nacht der Forschung.

Wer einen Master hat, der hat nicht unbedingt Bedienstete. Master ist nämlich (wie Bachelor) ein akademischer Grad. Master dürfen sich alle jene nennen, die ein vertiefendes Masterstudium an ihr fertiges Bachelorstudium angehängt und erfolgreich abgeschlossen haben. In der Regel dauert dies zwei bis vier Semester, inklusive umfangreicher Abschlussarbeit.

Der Medienpass ist eine von vielen spannenden Studienergänzungen. Bei der Studienergänzung Medienpass steht der Umgang mit digitalen Medien im Vordergrund. Von digitaler Fotografie, digitaler Audio- und Videotechnik und der Schaffung multimedialer Inhalte für Social Media, bis hin zu Stimm- und Sprechtrainings für Aufnahmen und Live-Präsentationen, die Medienpass-Inhalte decken ein breites Themenspektrum ab.

Eine Mensa ist eine restaurantähnliche Einrichtung in einer Universität, wo Studierende gut und günstig essen können. Und weil Lernen jede Menge Kalorien verbraucht, findet ihr an fast jedem Standort der Uni Salzburg eine Mensa oder eine Cafeteria mit vielfältigem Angebot. Gesunde, warme Tagesgerichte, frisch belegte Weckerl, Kaffee und Kuchen sowie Softdrinks und Süßigkeiten versorgen euch mit neuer Energie für einen langen Tag an der Uni.  Mehr rund ums Thema Essen & Trinken an der Uni sowie Tipps für günstige Mittagsmenüs in der Stadt gibt’s hier.

Der Studierendenmittwoch ist eine Initiative des Salzburger Altstadt Marketings. So gibt es jeden Mittwoch spezielle Angebote für Studierende. Beim BioBurgermeister in der Linzergasse gibt es beispielweise jeden Mittwoch eine Portion Bio-Kartoffelchips zum Burger gratis dazu, in der Havana Cocktailbar in der Priesterhausgasse bekommt ihr Cocktails schon für 5 EUR und Starbucks am Hagenauerplatz macht euer Lieblingsgetränk eine Nummer größer. Hier findet ihr alle Angebote im Rahmen des Studierendenmittwochs im Überblick.

Um anerkannten Asylberechtigten und AsylwerberInnen den Zugang zu universitärer Bildung zu ermöglichen, setzt die Universität eine Reihe von Maßnahmen. So werden betroffenen Personen beispielsweise die Studiengebühren erlassen, es gibt Deutschkurse sowie ein „Buddy“-System der ÖH. Alle Maßnahmen gibt’s hier im Überblick.

An der NaWi, der Naturwissenschaftlichen Fakultät, befinden sich alle naturwissenschaftlichen Fachbereiche, wie z.B. Biologie und Geographie. Die NaWi liegt mitten im Grünen, ist aber dennoch nur 5 Minuten mit dem Fahrrad vom Unipark Nonntal entfernt. Besondere Highlights sind der idyllische Ententeich sowie der Botanische Garten, der besonders im Sommer zum Verweilen einlädt.

ÖH steht für Österreichische HochschülerInnenschaft. Die ÖH ist die gesetzliche Interessensvertretung aller Studierenden an öffentlichen Hochschulen in Österreich. Die Aufgaben sind vielfältig und reichen von Beratungen, der Erstellung von Info-Broschüren, über die Mitgestaltung der Curricula bis hin zu Verhandlungen mit der Bundesregierung. Alle zwei Jahre werden sämtliche Ebenen der ÖH neu gewählt.

Wer Salzburg sagt, muss auch O-Bus sagen, denn O-Busse machen den Großteil des Öffentlichen Verkehrs in Salzburg aus. Das O steht übrigens für Oberleitung und bedeutet, dass die Busse keinen Verbrennungsmotor haben, sondern mit Elektrizität fahren. Somit sind die O-Busse besonders umweltfreundlich und leise. Weniger super sind die Ticket-Preise. Denn für eine Einzelfahrt muss man beim Fahrer aktuell 2,60 EUR berappen; im Vorverkauf sind die Tickets natürlich günstiger. Und Studierende brauchen sich eigentlich gar nicht fürchten, denn für die gibt es eine eigene StudentCARD. Alle Infos zur StudentCARD gibt es beim Salzburg Verkehr.

Um euch den Einstieg ins Studium zu erleichtern, bietet die Universität Salzburg jedes Jahr in der letzten Septemberwoche einen Orientierungstag an. An diesem Tag erhalten Erstsemestrige alle wichtigen Informationen, die sie für einen gelungenen Start ins Uni Leben benötigen. Da die Teilnahme aufgrund der vorhandenen Sitzplätze beschränkt ist, solltet ihr euch unbedingt bereits vorab zum Wunschtermin anmelden. Alle weiteren Informationen rund um den Orientierungstag und zur Anmeldung findet ihr hier.

Plagiat bedeutet so viel wie „Diebstahl geistigen Eigentums“. Wird eine wissenschaftliche Arbeit als Plagiat deklariert, so hat der Verfasser/ die Verfasserin es mit dem geistigen Eigentum anderer nicht so genau genommen und schlichtweg zu viel abgeschrieben.

„PLUS Online ist die Online-Plattform zur Verwaltung, Informationsbereitstellung und Präsentation der Universität Salzburg.“ PLUS steht übrigens für Paris Lodron Universität Salzburg. Im PLUS Online bekommt ihr eine Übersicht über alle Studienpläne, könnt euch zu Lehrveranstaltungen und Prüfungen anmelden sowie Formulare und Bestätigungen downloaden. Die Nutzung von PLUS Online ist verbindlich. Der PLUS-Account wird für jede/n Studierende/n bei der Einschreibung automatisch erstellt. Um sich erstmalig zu registrieren, benötigt ihr einen PIN-Code, diesen erhalten Studierende bei der Ersteinschreibung in der Serviceeinrichtung Studium. Höhersemestrige können sich jederzeit mit ihrer Matrikelnummer und gewähltem Passwort im System anmelden. Für genauere Informationen klickt ihr euch am besten zum PLUS Online Info-Handbuch.

Ein Proseminar ist ein Lehrveranstaltungs-Typ mit Anwesenheitspflicht. Proseminare sind die Vorstufe zu Seminaren und werden meist mit einer schriftlichen Arbeit abgeschlossen. Meist wird zudem aktive Teilnahme der Studierenden gefordert sowie ein Referat o.Ä.

In der Prüfungsordnung werden die Rahmenbedingungen für Prüfungen an einer Hochschule festgelegt. Die Einhaltung der Prüfungsordnung kann beim Verwaltungsgericht eingefordert werden, denn sie ist rechtsverbindlich.

Als Qualifikationsprofil bezeichnet man die Gesamtheit von Wissen und Können, die für einen Beruf als notwendig erachtet werden.

Das ist die Semesterzahl, die für das Absolvieren eines Vollzeitstudiums veranschlagt ist. Magister- & Diplomstudiengänge haben üblicherweise eine Regelstudienzeit von acht Semestern, Bachelorstudiengänge sind auf sechs Semester ausgelegt. Wer nach dem ersten Abschluss noch nicht genug hat und sich für einen anschließenden Masterstudiengang entscheidet, muss zwei bis vier Semester dafür einplanen. Die Regelstudienzeit eures Studiums findet ihr übrigens auch im Curriculum.

Der Rektor/in wird vom Universitätsrat gewählt und die Funktionsperiode beträgt 4 Jahre. Der Rektor/in ist quasi der Geschäftsführer einer Universität und das Oberhaupt des Rektorats. Das insgesamt fünfköpfige Rektorat ist für das Management der Universität zuständig, leitet die Universität und vertritt sie nach außen. Jedes Rektoratsmitglied hat spezielle  Aufgaben und trägt die Verantwortung für eine Fakultät, Schwerpunkte, besondere Einrichtungen sowie Dienstleistungseinrichtungen.

Die School of Education (SoE) ist eine zentrale Koordinationsstelle und die zuständige Einrichtung für das Lehramt-Studium. Sie verbindet die vier Säulen der LehrerInnenbildung – Fachwissenschaft, Fachdidaktik, Bildungswissenschaften und Schulpraktische Studien – und ist erste Anlaufstelle für alle Lehramt-Studierenden.

Ein Semester beschreibt den Zeitraum in dem Lehrveranstaltungen abgehalten werden. Ein Studienjahr besteht aus zwei Semestern und wird durch Semesterferien sowie Sommerferien unterbrochen. Das Wintersemester dauert in der Regel von Oktober bis Ende Januar, das Wintersemester von März bis Ende Juni. Die Zeit dazwischen ist in der Regel vorlesungsfrei, allerdings können Prüfungen stattfinden. Semesterferien sind den ganzen Februar lang. Die aktuellen Semestertermine gibt’s hier.

Ein Seminar ist ein Lehrveranstaltungstyp mit Anwesenheitspflicht, es stellt die Weiterführung vom Proseminar dar. Hier gilt es Wissen aktiv zu erarbeiten und zu vertiefen. Wie auch beim Proseminar ist die Teilnehmerzahl begrenzt und zum Abschluss des Seminars wird meist eine schriftliche Arbeit verlangt – diese ist aber umfassender als eine Proseminararbeit. Die Seminararbeit kann als Vorstufe zur Diplomarbeit bzw. Masterarbeit gesehen werden.

Diese Abkürzung steht für Studieneingangs- & Orientierungsphase, gemeint ist damit eine Reihe von einführenden Lehrveranstaltungen im Ausmaß von 15-30 ECTS Punkten, die einen ersten Einblick in die Inhalte des jeweiligen Studiums gewähren.

Es gibt eine Reihe an Möglichkeiten für Stipendien und Förderungen. Uni-intern sowie Uni-extern koordinierte Förderungen. Alle Optionen im Überblick gibt’s hier.

Studienergänzungen sind, wie es der Name schon sagt, als Ergänzung zum regulären Studium zu sehen. An der Uni Salzburg gibt es aktuell 18 Studienergänzungen und Studienschwerpunkte, dies sind thematisch gebündelte und  aufeinander abgestimmte Lehrangebote, die es Studierenden ermöglichen einen weiteren Themenschwerpunkt zu setzen. Studienergänzungen und Studienschwerpunkte sind keine eigenständigen Studien, daher müsst ihr euch nicht extra dafür inskribieren. Die Anmeldung für Lehrveranstaltungen erfolgt über PLUSonline. Nach erfolgreichem Abschluss gibt es ein Zertifikat. Genauere Informationen rund um die Studienergänzungen findet ihr hier!

StV ist die Abkürzung für Studienvertretung. Für jedes Studium gibt es eine eigene StV der ÖH. Die jeweilige StV ist die erste Anlaufstelle für Fragen und Probleme rund ums Studium. Studienanfänger/innen bekommen bei ihrer StV eine Einführung ins Studium und einen ersten Einblick in die Abläufe am Fachbereich. Das Büro deiner zuständigen StV findest du an deinem Fachbereich.

Der Tag der Universität ist ein Festtag, zu dessen Anlass zahlreiche Veranstaltungen mit unterschiedlichen Themen aus den Bereichen Lehre, Forschung und Studium organisiert und der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Höhepunkt zum Abschluss ist stets der Festakt in der großen Aula mit akademischen Ehrungen, der Vergabe von Lehr- und Forschungspreisen sowie der Vorstellung der im vergangenen Jahr neu habilitierten Kolleg/innen. Damit möglichst viele Personen am Tag der Universität teilnehmen können, ist der Tag vorlesungsfrei.

Studierende werden zu Lehrenden: Tutoren/innen sind Personen die als Unterstützung von Professor/in den Studierenden bei Fragen zum Kurs zur Verfügung stehen. Sie helfen auch bei der Vorbereitung und Nachbereitung der Lehrveranstaltung. Die meisten Stellen als Tutor/in sind bezahlt und können dir so die Suche nach einem Nebenjob ersparen. Zudem knüpfst du wichtige Kontakte.

UFZ steht für USI Fitnesszentrum (USI wiederum steht für Universität Sport Institut). Das UFZ ist ein Fitnessstudio im Süden der Stadt Salzburg, das von Mitarbeiter/innen, Studierende und AbsolventInnen der Universität Salzburg zu fairen Preisen nützen können. Es ist mit neuesten Geräten und Trainingsapparaten ausgestattet und kann sowohl mit öffentlichen Verkehrsmitteln, als auch per Rad gut erreicht werden. Das Team vor Ort besteht aus Sportwissenschafter/innen sowie USI Trainer/innen und ist stets um euch bemüht.  Mehr zum UFZ findet ihr hier.

USI Kurse sind Sportkurse, die vom Universitären Sport Institut angeboten werden. Zur Auswahl steht jede Menge – von Indoor-Fitness wie Yoga und Kickboxfitness bis hin zu Outdoor-Kursen wie Klettern, Segeln und Skispringen. Die Kurstarife sind übrigens besonders studierendenfreundlich. Das Kursprogramm erscheint jedes Semester neu.

Der Unipark in Nonntal beheimatet die  Kultur- & Gesellschaftswissenschaften. Nach dreieinhalb Jahren Bauzeit wurde das architektonisch beeindruckende Gebäude im August 2011 fertig gestellt. Besonderes Highlight: die Dachterrasse mit Cafeteria und Blick auf die Festung.

Das ist eine Lehrveranstaltungsart an einer Universität. Vorlesungen finden meist in großen Hörsälen statt und es besteht keine Anwesenheitspflicht. Es gibt keine Arbeitsaufträge, sondern lediglich eine große Prüfung über den Stoff der Vorlesung am Ende des Semesters. Schafft man die Prüfung beim ersten Termin nicht, so hat man zwei weitere Chancen die Lehrveranstaltung positiv abzuschließen.

Das Vorlesungsverzeichnis bietet einen Überblick über alle Vorlesungen, die  im Semester angeboten werden.

Am Studienbeginn wohnen viele Studierende in einem Studentenwohnheim. Sind mal ein paar Semester ins Land gezogen und Freunde gefunden, wird oft eine WG (Wohngemeinschaft) gegründet. Die Kosten sind vergleichbar mit denen für ein Zimmer im Studentenwohnheim. Wer noch niemanden zum WG gründen gefunden hat, die WG-Erfahrung aber auf keinen Fall missen möchte, der findet vielleicht beim Durchstöbern der ÖH-Wohnungsbörse ein ansprechendes Zimmer.

An der Universität Salzburg wird „Eduroam“ verwendet, das steht für Education Roaming und ermöglicht allen Studierenden und Mitarbeiter/innen teilnehmender Universitäten Arbeiten im WLAN-Netz an den Partneruniversitäten. Die Anmeldung erfolgt mit eurem Benutzernamen und Passwort der Universität Salzburg. Zum Beispiel: s1234567@sbg.ac.at und selbst gewähltes Benutzer-Passwort.

Speziell für Studienanfänger/innen sind Wohnheime eine gute Idee, denn hier knüpft man schnell erste Kontakte zu anderen Studierenden. Ein weiterer Vorteil: Sie sind bereits möbliert und ihr erspart euch die Möbel-Schlepperei. In Salzburg gibt es übrigens zahlreiche attraktive Studentenwohnheime mit Einzel- & Doppelzimmern.

Der Young Investigators Award (YIA) ist für alle von Interesse, die bereits eigene Forschungsprojekte betreiben. Er wird in drei Bereichen vergeben Recht &Wirtschaft, Kunst & Geisteswissenschaften sowie Naturwissenschaften. Mehr Informationen zu Bewerbung, Ablauf und Preisgelder findet ihr hier.

Beim Studium ist es wichtig, dass man lernt sich Zeit gut einzuteilen. Denn wer zu Beginn des Semesters alles schleifen lässt, hat am Ende großen Stress. Tipp: Macht euch Zeitpläne für Seminararbeiten und größere Projekte und schreibt To Do Listen. Mag zwar lästig klingen, erspart euch aber im Endeffekt jede Menge Nerven. Denn mit gutem Zeitmanagement kommt ihr gut durchs Semester und durchs Studium.

Zitieren will gelernt sein! Darum lernt ihr schon zu Beginn des Studiums wie man Quellen korrekt angibt, um auch ja nicht Gefahr zu laufen, dass eure Schriftwerke als Plagiat deklariert werden.