Frühjahrsputz Utensilien

Der Frühling steht unmittelbar vor der Tür. Neben neuen Blüten und Knospen, viel Sonnenschein und endlich wieder draußen Sitzen heißt das auch, dass jetzt der ideale Zeitpunkt zum Ausmisten, Putzen und Sortieren ist. Das Stichwort lautet: Frühjahrsputz.

Wie kann ich mit ökologischen Reinigungsmitteln meinen Haushalt putzen? Was kann ich weiterhin gebrauchen und was kann vielleicht wirklich weg? In diesem Blogartikel dreht sich alles um den alljährlichen Frühjahrsputz und warum man diesen am besten im Kopf beginnt. Außerdem verrate ich euch, wie man den Frühjahrsputz grüner gestalten und wie er sogar den Anstoß zu einem minimalistischeren Lebensstil geben kann. Konkrete Tipps sind natürlich auch dabei!

Frühjahrsputz beginnt im Kopf: Tipps und Tricks für klare Gedanken

Sobald die ersten Sonnenstrahlen die eigenen vier Wände beleuchten und die Temperaturen steigen haben wir häufig das Gefühl, das eigene Zuhause auf Hochglanz polierten zu müssen. Regale werden abgestaubt, Kleiderschränke ausgemistet und der Wischmopp wird durch die komplette Wohnung geschwungen. Bei all dem Putzen und Aufräumen vergessen wir jedoch oft das innere Zuhause, denn der Frühjahrsputz beginnt im Kopf. Frische Gedanken und positive Vibes sind besonders zu Beginn des Jahres sehr wichtig. Wie das geht? Ich verrate dir einige ganz einfache Tipps für neue und klare Gedanken im Frühling.

Tipp 1: Um es mit einem Songtext von Bilderbuch auszudrücken: „Sag einfach Baba“

Das letzte Jahr ist zwar schon einige Monate her, trotzdem schwirren oft noch Gedanken aus dem letzten Jahr in unseren Köpfen herum. Manche davon ärgern uns auch im neuen Jahr immer noch oder beschäftigen uns für eine viel zu lange Zeit. Neue Gedanken bringen neuen Lebensfreude, also weg mit den alten Gedanken und Ärgernissen und her mit den neuen Erlebnissen im Jahr 2021!

Tipp 2: To-Do-Liste ausmisten

Das neue Jahr und besonders der Beginn des neuen Semesters führt oft zu einer stressreichen Zeit. Die To-Do-Liste wird jeden Tag länger und die Gedanken kreisen um Aufgaben, Abgaben und Termine. Um dabei einen kühlen Kopf zu bewahren ist es wichtig die ganzen Erledigungen, Aufgaben und Termine aufzuschreiben und zu kategorisieren. Überleg dir dabei, was wirklich wichtig ist und was wann erledigt werden muss.

Tipp 3: Lass deinen Gedanken freien Lauf

Versuche dich nicht weiter an Bestehendes zu klammern, sondern versuche neue Dinge und Gedanken zuzulassen. Neue Erfahrungen führen zu neuen Gedanken und zu einem positiven und ausbalancierten Leben.

Frühjahrsputz goes green

grüne Reinigungsmittel

Neben neuen Gedanken und einem freien Kopf sollten im Frühling natürlich auch die eigenen vier Wände auf Vordermann gebracht werden. Dabei ist es wichtig auch auf unsere Umwelt zu schauen und zu versuchen nachhaltig und energiesparend zu putzen. Bereits mit kleinen Schritten und dem ein oder anderen Haushaltsmittelchen kannst du beim nächsten Frühjahrsputz nicht nur deine Wohnung putzen, sondern dabei auch die Umwelt etwas schützen. Auf die meisten Reinigungsmittel aus Supermarkt oder Drogeriemarkt kann beim Frühjahrsputz getrost verzichtet werden. Falls du trotzdem noch einige Putzmittel zuhause hast und diese aufbrauchen möchtest, achte auf die Dosierung und verwende nicht unnötig viel Putzmittel für wenig Fläche. Anstatt Abflussreiniger zu benutzen versuche den Abfluss einfach mechanisch mithilfe einer Saugglocke zu reinigen.

Reinigungsmittel selber herstellen

  • Essigessenz für Kalkablagerungen: Vermische dafür einfach klaren Essig im Verhältnis von 1:4 mit Wasser.
  • Universalreiniger: Löse dafür 8 Teelöffel geriebene Kernseife in lauwarmen Wasser auf und füge weitere 8 Teelöffel Natron und drei Teelöffel Zitronensaft hinzu. Alles umrühren und fertig!
  • Glasreiniger: Vermische 250ml Wasser mit 250ml Spiritus und drei Teelöffel Essig miteinander und fülle alles gemeinsam in eine Sprühflasche.

Achte auch auf deinen Stromverbrauch: Beim Abspülen oder Waschen kann nämlich ganz einfach Strom gespart werden. Weiche dafür einfach die Sachen vorher in lauwarmen Wasser auf und spare somit intensive Waschgänge.

Minimalistisch leben: wie man richtig aussortiert

Im Laufe der Zeit kann einiges an Gegenständen zusammenkommen. Kleiderschränke quellen über und die berühmte Krimskrams Schublade geht nicht mehr zu – Ausmisten ist also angesagt. Neben Gedanken neu ordnen, Putzen und Aufräumen gehört eben auch Ausmisten und Sortieren zu einer Hauptaufgabe beim Frühjahrsputz.  Minimalismus und der minimalistische Lebensstil beschäftigt sich genau mit diesem Thema und versucht Ausmisten und Sortieren aufs höchste Level zu bringen.  Der minimalistische Lebensstil wird in unzählig vielen Blogbeiträgen, Büchern oder auch Serien, wie beispielsweise Aufräumen mit Marie Kondo auf Netflix, thematisiert. Für den folgenden Abschnitt habe ich mich mit den verschiedenen Tipps und Tricks aus diesen Quellen beschäftigt und sie für euch zusammengetragen. Beim Minimalismus ist es wichtig mit kleinen Schritten ans Ziel zu kommen, denn ansonsten kann Sortieren und Ausmisten zu einer zeitraubenden und stressigen Aufgabe werden.

Such dir am Anfang am besten eine Schublade oder ein Regal aus, bei dem es dir leicht fällt, dich von Sachen zu trennen. In der Küche weiß man beispielsweise meist sofort welche Dinge wirklich wichtig sind und welche man weggeben kann, um mehr Platz zu schaffen. Stell dir dafür einfach folgende Fragen: Macht mich dieser Gegenstand glücklich? Ist dieser Gegenstand nützlich für mich? Wie oft habe ich diesen Gegenstand im letzten Jahr benutzt? Schreib dir dafür auch gerne eine Liste, um dir klar zu werden warum du welche Gegenstände behalten willst. Dabei kannst du auch gerne protokollieren wie viele Gegenstände du vorher hattest, um einen Vergleich aufzustellen.

Minimalistisch leben heißt nicht automatisch auf etwas zu verzichten oder weniger zu haben. Es bedeutet in erster Linie Gegenständen mehr Bedeutung zuzuschreiben und deren Sinn und Zweck wieder zu verstehen. Besonders beim Kleiderschrank wird klar wie wenig wir eigentlich brauchen und wie viel wir haben. Im Grunde genommen hat jeder Mensch seine zehn Lieblingsteile, die er immer wieder anzieht. Natürlich musst du deinen Kleiderschrank nicht auf zehn Teile minimieren, aber versuche einfach einmal mit wenigen Teilen viele tolle Kombinationen zu schaffen und du wirst sehen, wie einfach und vielfältig auch wenige Kleidungsstücke sein können. Dariadaria hat zu diesem Thema einen kostenlosen Guide erschaffen, der dir dabei helfen soll deinen Kleiderschrank gezielt auszumisten.

Gaderobe

Die aussortieren Alltagsgegenstände, Kleidungsstücke und andere Dinge müssen nicht zwangsläufig in der nächsten Mülltonne landen. Manche Dinge lassen sich vielleicht auf Webseiten wie shpock oder willhaben preiswert verkaufen. Und viele der aussortierten Dinge können für andere Menschen eine große Hilfe sein. Suche dir passende Hilfsorganisationen, Leihbüchereien oder andere Institutionen heraus und verschenke und spende deine Kleidungsstücke, Haushaltsgeräte oder Bücher.

Der Frühling gilt (ähnlich wie Silvester und Neujahr) als eine Art Neuanfang und steigert die Motivation das eigene Leben „auf Vordermann zu bringen“. Nutze also genau diese Frühlings-Motivation und versuche deinen Kopf, aber auch dein Zuhause etwas aufzuräumen – und nicht vergiss dabei auch nicht auf unsere Umwelt.

Eure Bianca

Witzig, spontan und ja, das war’s: Bianca ist eine wahre Tirolerin und scheut sich auch nicht, dies mit ihrem Dialekt zu unterstreichen. Sie liebt es die Welt zu entdecken und fühlt sich mit ihrem Camper „Bob“ überall ein bisschen zuhause. In ihrer Zweitheimat Salzburg studiert Bianca Kommunikationswissenschaft und steuert mit Vollgas auf den Master zu.

 

 

Photo-Credits:
Titelbild: Jan Kopriva via Unsplash
Bild Reinigungsmittel: Crema Joe vie Unsplash
Bild Kleidung: Priscilla Du Preez via Unsplash

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