Käsetoast, billiger Wein und missglückte Tinderdates. So beschreiben Biene und Magda ihr Leben als Studierende an der Universität Salzburg. Über die Geschichten, die ihnen im Laufe des Semesters passieren, schmunzeln aber nicht nur die beiden. Auf ihrem Blog geben Biene und Magda Einblick in ihre Welt. Die Texte, die dabei entstehen, sind ehrlich, oft verrückt und sehr humorvoll.

Der neue Blog aus Salzburg wurde von zwei gebürtigen Oberösterreicherinnen ins Leben gerufen. Wir haben uns mit Biene und Magda darüber unterhalten, wie sie Salzburgs Studi-Leben aufmischen.

Der neue Blog aus Salzburg – ein Interview mit Biene.Magda

Wer steckt hinter dem Namen Biene.Magda?

Wir sind Bianca und Magda und studieren beide im vierten Semester an der PLUS. Kennengelernt haben wir uns ganz klassisch im Hörsaal, da wir nach einer PoWi-Vorlesung denselben Heimweg nach Oberösterreich hatten. Ohne überhaupt unsere Namen zu kennen, nahm Magda Biene auf ihrem Radlträger zum Bahnhof mit, und zwei Hendln hatten sich gefunden.

Der neue Blog aus Salzburg in einem Satz?

Toast, Wein, Bier, Spaghetti und Tinder – Studi-Leben in a nutshell.

Um was geht’s auf dem Blog?

Vom Prüfungsstress angefangen, übers Fortgehen, missglückte Dates, Studentenküche, und das Leben in unserer WG schreiben wir über alles, was das Studileben für uns mit sich bringt. Mit unseren Studien würde es sich natürlich auch anbieten, über ernstere Themen zu schreiben (wie Politik, Philo,…), jedoch hatten wir mehr Lust auf etwas Spaßigeres, das den Studi-Alltag von uns und anderen aufheitert.

Wie und wann seid ihr auf die Idee gekommen, einen Blog zu starten?

Nachdem wir letzten Oktober zusammengezogen sind, merkten wir, dass wir in unserer chaotischen Mini-WG einige Studi-Klischees verkörpern. Das wollten wir gerne dokumentieren. In einer circa zweimonatigen Vorlaufzeit schrieben wir die ersten Texte, planten die Website und machten Fotos für Social Media. Wir möchten später beide im Journalismus arbeiten und sehen den Blog als ein kreatives Hobby, in dem wir uns ausprobieren können.

Wie läuft’s bis dato?

Wir haben einen Überfluss an Ideen und es macht uns echt Spaß. Wir hatten innerhalb der ersten vier Wochen 500 Follower und wurden von so vielen lieben Menschen unterstützt und gepusht. Nach ein paar Wochen in der Corona-Krise ist uns aber aufgefallen, dass viele Menschen von den eintönigen Instagram-Inhalten „von zuhause“ genervt sind. Da wir diesbezüglich auch nicht viel Abwechslung bieten können, setzen wir zurzeit weniger auf Quantität auf unseren Kanälen, und hoffen, bald wieder von unserem Studi-Leben in Salzburg berichten zu können.

Momentan herrscht ja ein ziemlicher Überfluss von Blogs. Braucht es wirklich noch einen?

Kann es denn „zu viele“ Blogs geben? Ich denke, jede*r der seine/ die ihre Inhalte teilen will, sollte das machen. Die Menschen entscheiden dann ohnehin selbst, was sie interessiert. Im deutschsprachigen Raum haben wir außerdem nichts Vergleichbares gefunden, was uns noch mehr motiviert. Falls jemand von euch einen ähnlichen Blog kennt, sagt es uns – würde uns echt interessieren!

Wo kann man euch überall finden?

Unsere Hauptplattform ist unsere Website (www.bienemagda.com). Wir wissen jedoch, dass kaum jemand einen Blog rein über die Website verfolgt, weshalb wir unsere Follower direkt und kontinuierlich via Instagram erreichen möchten. Auf unserem Kanal @biene.magda geben wir immer Bescheid, wenn ein neuer Blogpost online ist. Außerdem haben wir eine Spotify Studi-Leben Playlist, sind auf Pinterest aktiv und experimentieren seit Kurzem auf TikTok.

Wo wollt ihr hin mit eurem Blog? Habt ihr konkrete Ziele?

Was zurzeit für uns am meisten zählt ist, dass wir mit unseren Blog-Einträgen andere zum Lachen bringen und unsere Kreativität ausprobieren können. Genau wie bei unserem Studium ist auch kein Ende in Sicht – wir machen es, solange es uns Spaß macht.

Lust auf noch mehr Geschichten vom Studi-Leben?

Ihr wollt noch mehr in die Welt von Studierenden abseits von Prüfungen und Seminararbeiten eintauchen? Dann lest weiter mit Teil 1 von „Gschichten aus’m Studentenheim“. Eine Studierende erzählt vom Leben im Studierendenheim und was Gin Tonic damit zu tun hat. 

Eure Marlene

Marlene

Offen, neugierig und leiwand: Marlene musste raus aus dem kleinen Dorf in Oberösterreich. Jetzt studiert sie Kommunikationswissenschaft in Salzburg und fühlt sich hier richtig zu Hause.

 

 

Photo-Credit:
Till Eberli

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