Foto: Hand haelt Wunderkerze

Das neue Jahr ist beinahe da und du hast keine Lust, dieselben Vorsätze in dein Sektglas zu murmeln wie all die Jahre zuvor auch? Der Spruch „New Year, New Me“ soll aber trotzdem endlich zur Realität werden? Ich habe mir Gedanken gemacht und die klassischen Neujahrsvorsätze ein wenig für euch angepasst.

Das alte Jahr schleicht sich unbemerkt davon und das Neue steht schon vor der Türe. Die Hände hat es in die Hüften gestemmt und schaut dich fordernd an. Was es will? Besser sein als das Jahr davor. Wie das klappt? Formuliert eure Vorsätze positiv und setzt euch nicht so unter Druck. Was ich damit meine? Das lest ihr jetzt.

Die klassischen Neujahrsvorsätze mal anders

Im Grunde genommen haben die meisten Menschen wohl ähnliche Vorsätze für das neue Jahr. Schlanker, fitter, organisierter wollen alle werden. Spätestens im Februar macht sich dann aber der Schweinehund breit und die guten Vorsätze sind wieder vergessen. Liegt wohl daran, dass die Umsetzung der guten Vorsätze niemandem Spaß macht. Und genau da solltet ihr ansetzen!

Mehr Sport machen = eine Sportart finden, die dir taugt

Sport ist etwas Tolles. Du baust Stress ab, dein Körper schüttet das Glückshormon Dopamin aus und du wirst körperlich fitter. Statt dich aber mit dem Laufband in einem vollen Fitness-Studio zu quälen und jede Sekunde zu hassen, kannst du auch eine Art der Bewegung finden, die dir wirklich Spaß macht. Du musst keine 7 Kilometer pro Tag laufen, um gesund zu bleiben. Einmal pro Woche eine Stunde Zumba, Kickboxen oder Fußball tun es auch! Du brauchst Inspirationen? Schau doch mal bei den USI Kursen rein – schont auch das Studentenbörserl.

Mit dem Rauchen aufhören = meinen Körper entlasten

Höre doch mal in dich hinein und frag dich, warum du überhaupt mit dem Rauchen aufhören möchtest. Egal ob unreine Haut, lästige Kurzatmigkeit oder beeinträchtigter Geschmackssinn – sobald dein Hauptgrund gefunden ist, fokussiere dich darauf, dass du genau diesen Zustand verbessern möchtest. Du findest keinen Grund aufzuhören und nimmst dir den Rauchstopp nur vor, weil es andere von dir erwarten? Dann pfeif doch einfach drauf.

Mehr für die Uni tun = Spaß am Lernen finden

Versuche Lehrveranstaltungen zu belegen, die dir Spaß machen und für dich persönlich interessant sind. Verabrede dich zum Lernen mit Studienkolleg/innen die du gerne magst und erinnere dich daran, warum du überhaupt begonnen hast, dieses Fach zu studieren. Kurz gesagt, mache dir das Lernen so attraktiv wie möglich.

Früher mit dem Lernen beginnen = herausfinden, welcher Lerntyp du bist

Leider ist früher mit dem Lernen anzufangen immer noch die beste Methode, um furchtbarem Stress Ende Jänner vorzubeugen. Jedoch hat Prokrastination schließlich auch einen Grund. Einer könnte sein, dass du noch nicht weißt wie du am besten lernst. Die Studierendenberatung bietet hierzu Veranstaltungen und Workshops an. Schau doch mal rein!

Meine 4 Tipps für sinnvolle Neujahrsvorsätze

Es müssen nicht immer die klassischen Neujahrsvorsätze sein! Ich hab hier vier Tipps für etwas andere Neujahrsvorsätze, allesamt sinnvoll und durchaus umsetzbar.

Netter zu sich selbst sein

Ja, wir sind grandios darin, uns selber für Kleinigkeiten runter zu machen. Du hast zugenommen? Das passiert nun mal. Du hast innerhalb von zwei Tagen eine Staffel Brooklyn 99 geschaut, statt zu lernen? Kann vorkommen (und ist auch notwendig?). Sei etwas netter zu dir. Feier dich hin und wieder selbst. Gönn dir ein Gläschen Wein, oder einen Tee. Was immer dich glücklich macht.

Weniger Plastik verbrauchen

Sich nicht für die Umwelt verantwortlich zu fühlen ist SO 2009. Fakt ist: Wir verbrauchen zu viele Ressourcen und zerstören unsere Erde. Dabei ist es wirklich leicht, seinen eigenen ökologischen Fußabdruck kleiner zu machen. Stecke dir zum Beispiel die Jutesackerl, die es immer bei den Uni-Veranstaltungen zum Mitnehmen gibt, in die Uni-Tasche. Dann hast du immer ein Einkaufssackerl parat, wenn du noch schnell zum Supermarkt musst. Verzichte auf Mikroplastik in Zahnpasta oder Peelings, letzteres kannst du sogar ganz easy selber machen. Investiere in wiederverwendbare Wasserflaschen und Kaffeebecher. Kaufe mehr Second Hand Kleidung.

Sich ehrenamtlich engagieren

Ich weiß, ich weiß: Das Leben und die Uni sind stressig. Dennoch kann man sich in vielen Bereichen engagieren, auch nur für wenige Stunden in der Woche. Die liebe Steffi hat einen tollen Artikel zu Freiwilligenarbeit in Salzburg geschrieben.

Etwas Neues lernen

Ob eine neue Sprache im Sprachenzentrum, eine neue Sportart in einem der USI-Kurse oder einfach spannende Lehrveranstaltungen aus einem anderem Fachbereich. Die Universität Salzburg bietet dir viele Möglichkeiten Neues zu lernen!

Ich hoffe, ich konnte euch mit meinen Gedanken zum Thema Neujahrsvorsätze inspirieren und wünsche euch nur das Allerbeste für 2019!

Eure Merve

PS: Ihr könnt übrigens auch ganz ohne gute Vorsätze wunderbar ins neue Jahr rutschen! 🙂

Merve

Merve zog es über Stuttgart und Köln nach Salzburg, wo sie weiter dem Lernen, Reisen, Diskutieren und dem gutem Essen frönt.

FOTO-CREDIT Titelbild: Dan Whale via unsplash.com

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