Foto: fertig angerichtetes Ofengemuese

Du hast wieder mal überhaupt keine Zeit und dein Tag sollte eigentlich 40 Stunden haben? Dann habe ich genau das richtige Rezept für dich, um an so einem Tag trotzdem gesund, lecker und mit kleinem Budget zu kochen: winterliches Ofengemüse mit Dip.

Wer kennt sie nicht, die Tage an denen man von Früh bis Spät herumhuscht, weil Lerngruppe hier, Anwesenheitspflicht da, ach ja, und die Sprechstunde nicht vergessen! Und dann kommt man irgendwann spät am Abend nach Hause und möchte eigentlich nichts mehr machen – schon gar nicht kochen. Oder doch? Mein Rezept für Ofengemüse mit Dip ist auf jeden Fall schnell zubereitet und wärmt mit Kürbis, Süßkartoffeln, Wurzelgemüse und den richtigen Gewürzen von innen.

Bereit für die kalte Jahreszeit mit Kürbis, Süßkartoffel und Co.

Der Oktober ist längst vorbei und wir freuen uns auf die kuscheligen Tage zu Hause, wo wir mit sehnsüchtigen Blicken aus dem Fenster auf den ersten Schnee warten. Um uns auch bei Temperaturen um den Nullpunkt warm zu halten, ist es ratsam zu Kartoffeln und Kürbisgewächsen zu greifen. Sie versorgen uns mit jeder Menge Vitaminen und Mineralstoffen, sorgen mit ihren Ballaststoffen dafür, dass wir lange satt sind und der vor-weihnachtliche Geschmack von Zimt lässt uns für einen Moment unseren stressigen Alltag vergessen. Und das Beste daran? Es ist im Nu zubereitet. Also: ran an den Herd, Gemüse schnippeln, ab damit in den Ofen und den Abend genießen, mit winterlichem Ofengemüse.

Zubereitungszeit: 10 min, komplett fertig nach 45 min
Uni-Snack geeignet: ja

Zutaten für winterliches Ofengemüse mit Dip:

Für das Ofengemüse:

  • ½ Süßkartoffel
  • ½ Kartoffel
  • 1 Scheibe Kürbis (Butternuss)
  • 1 Karotte
  • ½ Zwiebel
  • Gemüse nach Wahl (Zucchini, Pastinaken, Paprika, etc.)
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • Gewürze (Rosmarin, Thymian, Kurkuma, nach Belieben Zimt oder Muskat)

Für den Dip:

  • ½ Pkg. Topfen (mager)
    (es kann auch Sauerrahm oder Joghurt beigemengt werden)
  • Gewürze (Kräuter, Knoblauch, Salz, Pfeffer, …)

Zusätzlich brauchst du Backpapier oder einen ofenfesten Bräter.

Zubereitung vom Ofengemüse mit Dip:

Bevor du mit der Zubereitung beginnst, heize das Backrohr auf 200° Heißluft vor, so sparst du Zeit. (Stell‘ vorher auch sicher, dass nichts mehr im Rohr ist.) Dann geht es auch schon los. Wasche das Gemüse und lege dir ein Schneidebrett sowie ein scharfes Messer zurecht. Kürbis, Karotten, die Zwiebel und den Knoblauch musst du vorab schälen; den Kürbis musst du zusätzlich auch noch aushöhlen. (Wie man Kürbis schält siehst du bei meinem Rezept zur Kürbiscremesuppe). Dann kannst du das ganze Gemüse in mundgerechte Stücke schneiden.

Foto: Ofengemuese Portionsgroesse
Tipp 1: Als Maß für deine Portionsgröße kannst du gleich deine Schüssel zur Hand nehmen, um die Gemüsewürfel hineinzugeben bevor du sie auf dem Backblech verteilst. So siehst du, ob du zu viel oder zu wenig Gemüse vorbereitet hast.

Wenn du das Gemüse geschnitten hast, verteile alles auf einem Backblech mit Backpapier (so klebt das Gemüse nicht am Blech an und du hast weniger Aufwand beim Abwaschen). Dann besprenkelst du das Gemüse mit Olivenöl, gibst etwas Salz und Pfeffer hinzu und würzt auch noch mit Thymian, Rosmarin, und/oder Kurkuma.

Tipp 2: Mit etwas Zimt und/ oder Muskat schmeckt das Ofengemüse besonders winterlich.

Nun darfst du alles durchmischen. Wenn du keine Lust auf ölige Finger hast kannst du auch einfach zwei Löffel zum Durchmischen nehmen. Achte dabei darauf, dass alles gut durchmischt ist und das gesamte Gemüse einen leichten Ölfilm hat.

Foto: geschnittenes Ofengemuese auf Blech

Jetzt heißt es ab in den Ofen und warten. Das Gemüse braucht ca. 30-40 min je nachdem wie groß oder klein du es geschnitten hast. Ich empfehle nach 15 min das Gemüse zu wenden, damit es an allen Seiten schön knusprig wird.

In der Zwischenzeit kannst du den Dip zubereiten. Vermenge dazu den Topfen mit etwas Wasser, sodass er cremiger wird und gib dann die Gewürze hinzu. Alles durchmischen, fertig!

Jetzt kannst du die restliche Zeit nützen um den Abwasch zu machen oder um schnell unter die Dusche zu hüpfen. Schau aber nach spätestens 30 min nach ob das Gemüse schon goldbraun ist. Wenn es goldbraun ist kannst du es rausnehmen. Ansonsten lass es lieber noch etwas im Ofen. Wenn alles fertig ist: Backrohr abstellen, das Gemüse anrichten und (die neue Jahreszeit) genießen!

Tipp 3: Die letzten 5 Minuten (wenn das Gemüse schon eine schöne Farbe hat) kannst du den Ofen schon abstellen. Wenn du ihn nicht öffnest bleibt die Wärme drinnen und so sparst du 5 Minuten an Energie.

Empfehlung: Beim Gemüse kannst du wie immer kreativ sein. Versuch doch mal Rote Bete oder Pastinaken! Zusätzlich ist dieses Gericht eine köstliche und unkomplizierte Möglichkeit um aus „Resten“ ein gesundes Gericht zu zaubern!

Uni-Snack: Dieses Gericht eignet sich als Snack für die Uni (getestet 😉), allerdings empfehle ich es spätestens am nächsten Tag zu Mittag zu essen und bis dorthin im Kühlschrank zu lagern. Wieder gilt: höflich die StV bitten, die Mikrowelle benützen zu dürfen.

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachkochen,

eure Katharina

Katharina

Katharina kommt aus dem schönen Innviertel, fühlt sich aber auch in Salzburg richtig wohl. Wenn sie nicht gerade irgendwo durch Europa reist, verbringt sie ihre Zeit am liebsten mit Sport, Kochen oder Kunst.

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